Der Hauptkommissar der Berliner Polizei wollte an einer Sexarbeiterin „offenbar seinen Frust auslassen“ – das stand für das Landgericht Berlin nach rund achtmonatigem Prozess fest. Sechseinhalb Jahre Gefängnis ergingen am Dienstag gegen Michael B. Der 46-jährige habe sich der besonders schweren Vergewaltigung sowie des Vortäuschens einer Straftat schuldig gemacht, begründete das Gericht am Dienstag. Das Gericht folgte im Wesentlichen der Staatsanwältin, die acht Jahre Gefängnis verlangt hatte. So würden die Spuren im Auto und die Verletzungen der Sexarbeiterin zu ihren Angaben passen.
Source: Der Tagesspiegel February 25, 2020 18:45 UTC