Dem amerikanischen Kreditkartenanbieter wird Gerichtsunterlagen vom Donnerstag zufolge vorgeworfen, mit überhöhten Gebühren für den Einsatz von Bank- oder Kreditkarten Verbrauchern jahrelang indirekt geschadet zu haben. Vorausgegangen war ein Urteil der EU-Wettbewerbsbehörden aus dem Jahr 2014, nach dem Mastercard von 1992 bis 2008 von Geschäftsleuten zu hohe Gebühren für den Kreditkarten-Einsatz ihrer Kunden verlangt hat. Mehr zum ThemaDie Klage gegen den weltweit zweitgrößten Kreditkartenanbieter sei der erste Schritt, damit die Verbraucher Entschädigung erhielten, erklärte Merricks. Sie basiert der Kanzlei Quinn Emanuel zufolge auf einem Gesetz, das Verbraucher automatisch zu Nutznießern von Schadenersatzzahlungen macht - es sei denn, sie distanzierten sich ausdrücklich von der Klage. Umgekehrt könnten sich Verbraucher im Ausland, die von 1992 bis 2008 in Großbritannien gelebt haben, der Klage gegen den Visa -Rivalen anschließen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung September 08, 2016 21:45 UTC