Ein Labor aus Amerika setzte auf freiwillige Unterstützer – und verfügt heute über mehr Rechenkapazität als die 500 schnellsten Supercomputer der Welt zusammen. Das Programm nennt sich Folding@home und wird mittlerweile von einem Laborteam an der Washington University in St. Louis geführt. Das Projekt nutzt die vereinte Computerleistung vieler Freiwilliger, um komplexe biochemische Simulationen von Proteinen zu berechnen. Er arbeitet seit mehr als vierzehn Jahren mit Pande an diesem Projekt und hat vor einem Jahr die Leitung übernommen. Deshalb appelliert Bowman daran, Folding@home nicht als reine Plattform gegen das Coronavirus zu sehen: „Wir sind eine Plattform, die biomedizinische Probleme lösen kann.“
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 21, 2020 18:33 UTC