Regierungen erhöhen den Druck auf IT-Konzerne wie Google und Facebook immer weiter, sich stärker im Kampf gegen Extremismus zu engagieren. "Wir haben festgestellt, dass es im Netz bereits viele Inhalte gibt, die die Botschaften des IS widerlegen", lässt Yasmin Green mitteilen. "Wir können nachvollziehen, wie viele Menschen sich mit den Suchergebnissen beschäftigen und wie lang sie das tun", sagt Green. Auf die Jigsaw-Anzeigen haben demnach drei- bis viermal so viele Menschen geklickt wie auf normale Werbeanzeigen, die Google Nutzern präsentiert. Weil sie auf quelloffener Software basiere und auf gängigen Programmen aufbaue, sei sie leicht einzusetzen.
Source: Suddeutsche Zeitung September 09, 2016 12:40 UTC