Angela Merkel sagte in einer Diskussion mit Schülern, dass das Bahnfahren teurer als das Fliegen sei, könne doch nicht richtig sein. Immerhin wurde schon 2007 von der ersten Regierung Merkel beschlossen, Dienstreisen der Regierung und ihrer Mitarbeiter „klimaneutral“ zu machen, indem die entstandenen CO2-Belastungen durch Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Angela Merkel brauchte nicht die „Fridays for Future“-Bewegung, um eine kritische Haltung zum Fliegen zu bekommen. Schon 1997, als Umweltministerin, hatte sie Verständnis für die Forderung gezeigt, weniger Urlaubsreisen in ferne Länder zu machen. Der A321 benötigt sogar 3000 bis 3500 Liter in der Stunde, die kleineren Global 5000-Jets kommen mit etwa 1600 aus.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 24, 2019 09:17 UTC