Bislang nutzen Rechtsmediziner Thermometer und Tabellen, um den Todeszeitpunkt einer verstorbenen Person zu bestimmen. Dafür wurde auch der fiktive Fundort einer Leiche nachgebautAnzeigeMit einer neuen Methode lässt sich der Todeszeitpunkt eines Verstorbenen womöglich sehr viel genauer eingrenzen als bisher. Der damit ermittelte Wert weicht durchschnittlich weniger als eine Stunde vom tatsächlichen Todeszeitpunkt ab, berichten niederländische Wissenschaftler im Fachmagazin „Science Advances“. Aus diesen Gründen liefert das Modell letztlich nur eine Annäherung mit teils mehreren Stunden Abweichung vom tatsächlichen Todeszeitpunkt. Der ermittelte Zeitpunkt wich den Forschern zufolge durchschnittlich 38 Minuten vom tatsächlichen Todeszeitpunkt ab, die maximale Abweichung betrug gut drei Stunden.
Source: Die Welt June 07, 2020 05:26 UTC