Der Windanlagenbauer Enercon hält auch nach einem Krisentreffen mit Politikern aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt am angekündigten Abbau von bis zu 3000 Stellen fest. "Die Maßnahmen, die wohlwissend jetzt angepackt werden können und die kurz- und mittelfristiger Natur sind, kommen jetzt zu spät", sagte Kettwig. Allerdings wollte Kettwig noch am Nachmittag mit den Wirtschaftsministern von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Bernd Althusmann (CDU) und Armin Willingmann (SPD), über Möglichkeiten von Kurzarbeitergeld, Transfergesellschaften und Umschulungen reden. Sachsens-Anhalts Wirtschaftsminister Willingmann betonte, dass der angekündigte Jobabbau neben Ostfriesland auch Magdeburg gleichermaßen stark treffen werde. Über Alternativen müsse nachgedacht werden, auch bei der Rotorblattfertigung: "Denn wenn sie einmal weg ist, dann ist sie weg."
Source: Handelsblatt November 13, 2019 15:05 UTC