Mehr als 100 Unternehmensführer aus den Bereichen Robotertechnik und künstlicher Intelligenz haben sich für ein internationales Verbot autonomer Offensivwaffen - sogenannter Killer-Roboter - ausgesprochen. Die »tödlichen autonomen Waffen« könnten Kriege führen, die um ein Vielfaches größer und schneller seien als Menschen es begreifen könnten, hieß es in dem Schreiben. Sie könnten zu »Waffen des Grauens« werden, zu Waffen, »die Despoten und Terroristen gegen unschuldige Bevölkerungen einsetzen« oder zu Waffen, die - wenn sie gehackt würden - außer Kontrolle geraten könnten. Tausende Wissenschaftler hatten sich bereits 2015 für ein Verbot autonomer Offensivwaffen ausgesprochen. Teil der Kampagne sind unter anderem die Menschenrechtsorganisationen Human Rights Watch, Amnesty International und die NGO »International Committee for Robot Arms Control«.
Source: Neues Deutschland August 22, 2017 08:37 UTC