Die Szene beschreibt auch exemplarisch die Grunderzählung seiner Autobiografie, die wir „Yellow Bar Mitzvah“ genannt haben (Riva Verlag, 19,99 Euro). Das ist nicht die Geschichte eines Künstlers, der es mit seiner Musik geschafft hat, seine kriminelle Vergangenheit hinter sich zu lassen. Mit einer Flasche Hennessy in OsnabrückEtwa die Geschichte von Dimas Kindheit, die geprägt war von seinem gewalttätigen Stiefvater. Noch bevor er mit seiner Musik erste Erfolge feierte, finanzierte er sich seine Jugend über Betrugsdelikte. Der wieder aufkeimende, widerliche Antisemitismus, der sich im letzten Jahr in Deutschland gezeigt hat, wird leider genügend Opfergeschichten produzieren.
Source: Die Welt March 13, 2018 15:35 UTC