Kara Bischoff (Petra Schmidt-Schaller), die Professorin, therapiert gerade einen trockenen Alkoholiker, der immer wieder vom selben Albtraum heimgesucht wird. Auf den ersten Blick harmlos, genau wie die Zeichnung, die Stefan Grewe (Matthias Matschke) für Bischoff in der Analysesitzung anfertigt. Ein junger Deutungsanwärter (Alexander Finkenwirth) vermasselt die gute Stimmung unter den Frauen durch ungefragtes Dazwischenplappern, wird aber meistens erfolgreich ignoriert. Birge Schade und Julia Jäger spielen ihre wenigen Szenen erinnernswert, und Christina Große hat einen einzigen Miniauftritt, der einmal mehr ihre Rollenpräsenz unterstreicht. Außer Matthias Matschke, der sich als Über-Verdächtiger wacker mit geheimen Dämonen herumschlägt, treten die übrigen männlichen Darsteller in den Stichwortgeber-Schatten.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 25, 2019 18:56 UTC