Bild: dpaNicht mehr nur Kurzarbeit: Durch die Corona-Krise bauen jetzt die ersten Großunternehmen dauerhaft Stellen ab. Beim Autozulieferer ZF Friedrichshafen sollen wegen des Absatzeinbruchs in der Corona-Krise in den kommenden fünf Jahren bis zu 15.000 Stellen gestrichen werden. Dem Konzern, der zwei Stiftungen gehört, drohten „als Folge des Nachfragestopps auf Kundenseite“ in diesem Jahr „hohe finanzielle Verluste“, schrieb Scheider der Belegschaft. Der Vorstand macht sich offenbar Sorgen, dass die Banken und andere Gläubiger die Kredite kündigen, die ZF Friedrichshafen für die milliardenteuren Zukäufe von TRW und Wabco in den vergangenen Jahren aufgenommen hat. „Denn die Krise wird länger dauern und wir werden selbst 2022 beim Umsatz spürbar unter unseren Planungen liegen.“
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 29, 2020 06:45 UTC