Mit zahlreichen Veranstaltungen hat Berlin am heutigen Montag an die Befreiung des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz vor 75 Jahren erinnert. Überall in der Stadt fanden und finden Veranstaltungen statt, um den Juden und Jüdinnen, den Homosexuellen, den Sinti und Roma und den Menschen mit Behinderung zu gedenken, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Stäblein hat bei der Gedenkveranstaltung eine bundesweite Gedenkminute zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust vorgeschlagen. Menschen Namen und Würde zurückgebenBürger wurden dazu aufgerufen, die Lebensdaten der Getöteten in ihrer Handschrift zu verewigen, in Druckbuchstaben, damit man die Namen später gut lesen kann. Bisher erinnert nur ein anonymer Gedenkstein an die Menschen, die in den Konzentrationslagern und Tötungsanstalten der Nationalsozialisten ermordet wurden.
Source: Der Tagesspiegel January 27, 2020 11:45 UTC