Zittern müssen nun auch Auftraggeber wie Hermes, GLS, DPD und DHL. Paketdienste wie Hermes oder DHL müssten sich vergewissern, dass ihre Subunternehmer den Fahrern tatsächlich den Mindestlohn bezahlen. Die Gewerkschaft Verdi fordert deshalb jetzt ein Bündel von Maßnahmen, um in der Paketbranche nachhaltig gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. „Die Behörden müssen häufiger kontrollieren, um Verstöße gegen geltendes Recht wie das Mindestlohngesetz zu ahnden“, erklärt Arbeitsmarktexperte Richard Rother. Käme sie auch für die Paketzustellung, würden Hermes, GLS & Co. juristisch belangt, sobald ihre Subunternehmer weniger als verlangt an die Sozialkassen überweisen.
Source: Handelsblatt February 17, 2019 11:15 UTC