Thomas Posch ist an diesem Mittwochvormittag mit der Westbahn aus Wien nach München gekommen – mit lediglich zehn Minuten Verspätung. Und zwar eine Generalabrechnung mit der Deutschen Bahn und insbesondere deren hundertprozentiger Tochter DB Infrago, die für die Instandhaltung und den Ausbau der deutschen Eisenbahninfrastruktur verantwortlich zeichnet. Gleich zu Beginn der Pressekonferenz der Bahnmanager in einem Hotel nahe dem Hauptbahnhof rechnet der österreichische Bahnmanager mit der DB Infrago rigoros ab. Immer wieder gebe die DB Infrago, etwa wenn Baustellen eingerichtet werden, neue Fahrpläne mit Änderungen heraus – aber viel zu spät, um Kunden noch zu erreichen. Auf der wichtigsten Strecke von Salzburg nach München, so Schuchmann, erreiche die BRB gerade noch eine Pünktlichkeit von etwa 65 Prozent.
Source: Suddeutsche Zeitung January 22, 2026 13:27 UTC