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Zwischen Slum und Luxusboutique (neues-deutschland.de)


Seit sich Myanmar dem Tourismus zu öffnen begann und die Einreise für westliche Besucher fast ausschließlich über den bescheidenen Flughafen in Yangon erfolgte, sind über zwanzig Jahre vergangen. Damals musste man einen Teil seines Geldes in eine außerhalb des Landes wertlose Parallelwährung eintauschen und spülte dem Militärregime somit unweigerlich Devisen in die Kassen. Das durch langjährige Wirtschaftssanktionen stark gebeutelte Land befand sich zu dieser Zeit in einem Tiefschlaf, und bis auf ein paar Ausnahmen konnte man nur in staatlichen Unterkünften übernachten. Mittlerweile ist die ehemalige britische Kronkolonie längst erwacht und schickt sich an, den Anschluss an die westliche Moderne und den Fortschritt nicht zu verlieren. Sowohl politisch als auch wirtschaftlich hat das frühere Birma das enge Korsett seiner Militärherrschaft abgelegt und durchläuft seit einigen Jahren einen rasanten Wandel.


Source: Neues Deutschland August 11, 2017 19:30 UTC



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