Berlin (ots) - Ein der AKP-Regierung ergebener Konzern plant, die größte Mediengruppe der Türkei zu kaufen. Die Dogan-Gruppe gehört freilich schon länger nicht mehr zu denen, die der Regierung mit kritischem Journalismus das Leben schwer machen. Nun aber sollen sie direkt unter der Kontrolle der Regierung stehen - insgesamt täten dies dann 90 Prozent der türkischen Medien. Der Dogan-Deal ist weder das Ende der Pressefreiheit in der Türkei, noch ist es der Anfang einer Entwicklung, die diese immer weiter erdrückt. Auch wenn der Wind, der ihnen entgegenschlägt, eisiger kaum sein könnte.
Source: Neues Deutschland March 22, 2018 16:41 UTC