Das zeigt nun auch das einstimmige Votum durch den Bundesparteitag für Martin Schulz, der die Partei als Vorsitzender und Kanzlerkandidat im Wahlkampf anführen wird. Denn sie wissen, dass der Erfolg der SPD gefährdet wird, wenn die Partei als zerstritten gilt. Das heißt aber nicht, dass für Schulz nun alles glatt laufen muss. Die SPD wird oft nervös, wenn es in den Umfragen wieder nach unten geht. Dass Schulz trotzdem eine Koalition mit den Konservativen nicht ausschließt, lässt daran zweifeln, dass es ihm mit seinen sozialen Forderungen besonders ernst ist.
Source: Neues Deutschland March 19, 2017 16:52 UTC