Wir standen wohl deshalb auf der Abschussliste, weil wir landesweit das Coca-Cola-Werk mit den besten Arbeitsbedingungen, Tarifverträgen und Löhnen waren. Das waren alle, die den Kampf durchgehalten haben und nicht auf die Abfindungsangebote der Geschäftsleitung eingegangen sind. Dadurch wurden die Menschen sensibilisiert für den Protest gegen die Schweinereien des Coca-Cola-Konzerns. Das baute auch gesellschaftlichen Druck auf, der uns stärkte. Wir haben das Werk rund um die Uhr bewacht, Streikposten waren am Tor präsent, um die komplette Demontage zu verhindern.
Source: Die Welt April 10, 2017 16:00 UTC