Geschichten über Gewalt werden auch in »The Irishman«, dem späten dritten Teil von Martin Scorseses Gangster-Trilogie, von den Gewaltmännern selbst erzählt. Sieht man »The Irishman«, weiß man nun nicht mehr, warum die Männer sich und anderen dieses Leben antun. Mit »The Irishman« lässt sich an die Debatten um den Tod des Kinos anschließen. Zu guter Letzt ist »The Irishman« auch ein Film über ein misslungenes Leben, das auf ein trauriges Ende zuläuft. Neben vielem anderen, was er sonst noch ist, ist »The Irishman« in einem unmittelbaren Sinn ein Film über das Sterben.
Source: Neues Deutschland November 25, 2019 17:03 UTC