Seitdem rufen 3000 Werbeflächen des Unternehmens im Berliner Stadtgebiet dazu auf, sich gegen trans- und homophobe Gewalt stark zu machen. Zwar verweisen die veränderten Werbeplakate auf die Social-Media-Kanäle einer Gruppierung, die sich „Gegenkultur Berlin“ nennt, aber Parallelen zu den Identitären sind eindeutig. Nicht nur die verbreitete völkische Ideologie eines „Ethnopluralismus“ ist identisch mit dem Hauptziel der Identitären Bewegung, auch eine von „Gegenkultur Berlin“ aufgeführte E-Mail-Adresse führt geradewegs zu den Identitären. Es ist nicht das erste Mal, dass die Rechtsextremen durch eine „Adbusting“-Aktion in Berlin auffallen. Auch in Berlin kam es offenbar zu Flyer-Verteilungen durch „Gegenkultur Berlin“, wie ein Telegram-Post der Gruppe zeigt.
Source: Der Tagesspiegel February 16, 2021 19:41 UTC