Jahresbilanz der Pressefreiheit Von den Getöteten sollen 39 gezielt wegen ihrer journalistischen Tätigkeit ermordet worden sein. Fast die Hälfte starb dabei außerhalb von Kriegs- oder Bürgerkriegsregionen wie Syrien oder den Irak, teilten „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) am Dienstag in Berlin mit. Die Journalisten wurden in Ländern wie Mexiko oder den Philippinen ermordet, weil sie über politische Korruption oder das organisierte Verbrechen berichtet hatten. Über 300 Medienschaffende sind der von ROG erstellten Jahresbilanz der Pressefreiheit zufolge derzeit in Haft. Die fünf gefährlichsten Länder waren Syrien, Mexiko, Afghanistan, der Irak und die Philippinen.
Source: Handelsblatt December 19, 2017 09:56 UTC