Der 71-Jährige frühere Controller aus Landsberg am Lech hat eine Leidenschaft entwickelt: das Geld der Sparkassen. Er will, dass die Sparkassen mehr oder überhaupt Geld an die Kommunen, ihre Träger und somit Quasi-Eigentümer, ausschütten. „Die Sparkassen schwimmen im Geld, und in vielen Kommunen ist vieles marode“, sagt der Landsberger mit den weißen Haaren und den markanten schwarzen Augenbrauen. Sein Vorwurf heute: Die Sparkassen horten Milliarden an Eigenkapital, viel mehr, als sie eigentlich – selbst in Krisenzeiten – bräuchten. Das Geld haben die Institute in vielen Jahren angehäuft, indem sie Teile ihres Gewinns ins Eigenkapital schoben.
Source: Handelsblatt October 21, 2016 09:09 UTC