Schwor die westliche Welt vor 15 Jahren auf einen "Krieg gegen den Terror" ein: Der damalige US-Präsident George W. Bush. Der »Krieg gegen den Terror« habe eine ganze Region ins Chaos gestürzt und einen verheerenden Anstieg von Fluchtbewegungen ausgelöst, erklärte die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst am Freitag in Berlin. IPPNW forderte die Bundesregierung auf, den sogenannten »Krieg gegen den Terror« nicht länger zu unterstützen. Als »friedensfördernde Signale« bezeichnete die IPPNW auch die Forderung nach einem Bleiberecht für Deserteure sowie Ausstiegsprogramme für Kämpfer, etwa im Syrien-Krieg. September 2001 von der US-Regierung ausgerufene »Krieg gegen Terror« in den ersten zehn Jahren 1,3 Millionen Menschen das Leben gekostet.
Source: Neues Deutschland September 09, 2016 12:45 UTC