Viele Menschen auf den Straßen in Havanna reagierten derweil besorgt auf den Wahlausgang in den USA. »Dieser Mann hat keine Skrupel«, begründete sie ihre Einschätzung, »er ist faschistoid und für mich eine schreckliche Person«. Am Donnerstag forderte der »Dissident« Trump über die dortigen Medien auf, die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegenüber Kuba fortzusetzen. Für die Bevölkerung in den USA wäre Hillary Clinton die bessere Wahl gewesen, für Lateinamerika aber vermutlich Trump, zitiert der lateinamerikanische Fernsehsender Telesur Correa. Dessen bolivianischer Amtskollege Evo Morales bemerkte ironisch, aus globaler Sicht müssten die USA endlich eine Regierung bekommen, die das Volk repräsentiere, das Leben und die Umwelt schütze und sich für Frieden und soziale Gerechtigkeit einsetze.
Source: Die Welt November 11, 2016 18:08 UTC