Warme Worte fand er für die Arbeit des vom deutschen Feuilleton gottgleich verehrten Frank Castorf, der die Volksbühnenleitung nach 25 Jahren abgeben muss. Der Nachfolger kommentierte die Arbeit des Vorgängers mit einem »Wow!« und teilte mit, er wisse gar nicht, wie er mit dieser »großartigen Kunst« mithalten solle. Neben dem Big Boss saßen auf dem Podium auch die Online-Beauftragte Mercedes Bunz, der Choreograf Boris Charmatz, die Regisseurin Susanne Kennedy und die Programmdirektorin Marietta Piekenbrock. Unterscheidungen wie die zwischen Schauspiel und Performance, Tanz und Schauspiel oder bildender Kunst und Musik werden künftig an der Volksbühne nicht mehr existieren. Ab Februar sollen an der Volksbühne auch der Film- und Theaterregisseur Albert Serra und der französische Theatermacher Claude Régy arbeiten.
Source: Neues Deutschland May 16, 2017 15:33 UTC