Der US-Handy- und Computerkonzern Apple muss in Irland bis zu 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen. Die EU-Kommission bewertete von der irischen Regierung gewährte Steuervergünstigungen für den iPhone-Hersteller am Dienstag als illegale Staatsbeihilfe zu Lasten von Konkurrenzunternehmen. Die irische Regierung hat mit Apple Vereinbarungen geschlossen, die laut Kommission »in künstlicher Weise eine erhebliche Verringerung der von Apple ab dem Jahr 1991 in Irland gezahlten Steuern bewirkt haben«. Dadurch habe Apple die Besteuerung von nahezu sämtlichen Gewinnen vermieden, die das Unternehmen »durch den Verkauf seiner Produkte im gesamten EU-Binnenmarkt erwirtschaftete«. Finanzminister Michael Noonan sagte, er sei mit der Entscheidung der Kommission überhaupt nicht einverstanden.
Source: Neues Deutschland August 30, 2016 11:03 UTC