Diese werden auf unterschiedliche Arten vergeben: 20 Prozent werden über die Note, 20 Prozent über die angesammelte Wartezeit – im Fach Medizin sind das derzeit etwa 7 Jahre – und 60 Prozent über Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH-Quote). Das ist länger als die für Medizin geltende Regelstudienzeit von zwölf Semestern. Die sogenannte AdH-Quote bedeutet, dass die Hochschulen eigene Kriterien für die Auswahl ihrer Studierenden aufstellen können. Theoretisch können die Hochschulen diese 60 Prozent der AdH-Plätze auch allein über die Abiturnote vergeben. Zugleich ist fraglich, ob die Note für den Erfolg im Studium und vor allem für den Erfolg als fertiger Arzt oder Ärztin eine so große Aussagekraft hat.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung December 19, 2017 09:17 UTC