Die Welt steht nicht still, auch wenn kaum vorstellbares, unendliches Leid geschieht, täglich über die Nachrichten mit Bild und Ton ins Wohnzimmer transportiert wird. Kaum jemand stört sich an Olympischen Sommer- und Winterspielen, während Putins Armee in der Ukraine wütet und mordet. Der Profisport hat, verständlich angesichts mancher Kämpfe von Athleten oder Klubs um ihre Existenz, mitunter eine todernste Ausstrahlung angenommen. Als ging es nicht um die Menschen, sondern in erster Linie um die Rettung des Geschäfts. Sicher ist aber, dass der Automobil-Weltverband (FIA) und das Formel-1-Management in solchen Fällen nicht so frei sind zu entscheiden, wie sie es vorgeben.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 15, 2026 18:08 UTC