Europäische Unternehmen können global erfolgreich sein, wenn sie effizient und transnational zusammenarbeiten und die politischen Entscheidungsträger klare Strukturen vorgeben. Allerdings zeichnet sich in Europa ein Aufholprozess ab, mit dem die gläserne Wand zwischen universitärer Forschung und Privatwirtschaft durchlässiger gemacht werden soll. Der eigentliche Unterschied zwischen der EU, China und den USA liegt in der ökonomischen Anwendung von innovativem Wissen. Im Energiesektor kämpft Europa mit hohen Preisen und der Umstellung auf erneuerbare Energie, die zunehmend von China forciert wird. Derartige strategische Ziele sind leider 1989/1991 verloren gegangen, da der Westen in seiner Überheblichkeit dachte, die Demokratie und der Turbokapitalismus wären überall auf dem Siegeszug – eine groteske Fehleinschätzung.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung January 20, 2026 16:56 UTC