Prasse ist aktiv bei der Kampagne „Dritte Option“, die dazu beitrug, dass das Bundesverfassungsgericht den Gesetzgeber dazu verpflichtete, eine dritte Geschlechtsoption einzuführen. Seit diesem Jahr können sich Menschen neben männlich und weiblich nun auch als divers registrieren lassen – und Prasse bemerkt bei Firmen großen Beratungsbedarf. Inwieweit Unternehmen sich schon auf die neue Geschlechtsoption eingestellt haben, will die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) nun in einer Studie untersuchen. Zumindest bei einer Sache hätten sich Firmen „auf den Weg gemacht“, sagt Bernhard Franke, der die ADS derzeit leitet: und zwar bei Stellenausschreibungen. Mehr zum Thema Dritte Geschlechtsoption Halt auf halber SteckeVorreiter bei dem Thema sind laut ADS-Leiter Franke indes oft die großen Unternehmen – ganz einfach, weil sie für das Diversity Management mehr Ressourcen haben.
Source: Der Tagesspiegel November 13, 2019 10:18 UTC