Davon zeigt eine Mappe mit großformatigen, circa 65 auf 95 Zentimeter großen Blättern, auf denen der Architekt Thomas de Thomon die wichtigsten Bauten dieser kurzen Zeitspanne festgehalten hat. Aus ihrem Dornröschendasein erlöst sie jetzt die Ausstellung, die das – seit Montag wieder geöffnete! – Museum für Architekturzeichnung der Tchoban Foundation ausrichtet, die diesen Schatz erstmals zugänglich macht und mit einem Katalog erschließt. Zum einen die Börse an der Ostspitze der Wassiljewski-Insel, die die Newa in ihre beiden Mündungsarme teilt – das Postkartenmotiv schlechthin. Mehr zum Thema Ausstellung zu Architekturzeichnungen Es war einmal ein SowjetparadiesDer Architekt de Thomon, der in Petersburg so rasch Karriere machte, fand ein tragisches Ende.
Source: Der Tagesspiegel May 06, 2020 11:03 UTC