Das sichergestellte Vermögen hat einen Wert von etwa 50 Millionen Euro. Parallel wurden bei mehreren deutschen Banken Kontoguthaben in Höhe von 6,7 Millionen Euro eingefroren, die die Ermittler zwei beteiligten Immobiliengesellschaften zuordnen. Laut Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft München I sollen die beschlagnahmten Immobilien mit Erträgen aus diesem "Waschsalon" finanziert worden sein. Auf Konten der lettischen Bank "Trasta Komercbanka" waren auch die Gelder des russischen Waschsalons in die EU gelangt. Beim BKA in Wiesbaden ermittelte seit 2015 eine eigene Ermittlungsgruppe im Fall des russischen Waschsalons, die eng mit den Beamten des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg zusammenarbeitete.
Source: Suddeutsche Zeitung February 20, 2019 15:56 UTC