So habe er einen manipulierenden Leichtathleten, der bei der WM 1983 und Olympia 1984 am Start war, sogar medizinisch betreut. Ein Leichtathlet sei bei der Doping-Kontrolle bei den deutschen Meisterschaften 1983 in Braunschweig der Einnahme von Testosteron überführt worden. Der Athlet bestritt die Einnahme, konnte aber wegen der von der IAAF noch nicht veröffentlichten Grenzwerte nicht offiziell gesperrt werden. In der Folge sei von Keul und Donike bei dem Sportler über Jahre hinweg das Testosteron-Abbauverhalten überprüft worden. Das Gutachten zur Verstrickung Keuls in Doping-Praktiken war von der Universität Freiburg in Auftrag gegeben worden.
Source: Suddeutsche Zeitung March 18, 2017 12:00 UTC