Die britischen Banken wären laut der Bank of England jedoch auch für den härtesten Brexit gerüstet. Die Kernkapitalquote der sieben größten Institute, darunter HSBC, Barclays, Royal Bank of Scotland und Lloyds, würde auf 9,2 Prozent fallen. Bei dem Stresstest der Europäischen Bankenaufsicht Eba im vergangenen Monat hingegen hatten die teilnehmenden britischen Institute relativ schlecht abgeschnitten. Bei einem geordneten Brexit, wie er der Regierung vorschwebt, wäre es nur eine Einbuße von vier Prozentpunkten. Gemeinsam ist allen Einschätzungen zum Brexit, dass wirtschaftlich gesehen der Verbleib in der EU am vernünftigsten wäre.
Source: Handelsblatt November 28, 2018 18:11 UTC