Laut dem Monatsbericht der Notenbank für November meldeten 23 Prozent der von der Bundesbank befragten Banken einen „negativen volumengewichteten Durchschnittszinssatz“ für ihre Sichteinlagen. Bislang verschonen die meisten Banken normale Privatkunden und erheben sogenannte „Verwahrentgelte“ und Minuszinsen vor allem von vermögenden und reichen Kunden. Minus 0,5 Prozent Zinsen ab dem ersten EuroIn der radikalsten Stufe werden dabei Negativzinsen im gesamten Mengengeschäft eingeführt, allerdings auch an Mindesteinlagen geknüpft. Die Summe der Einlagen bei diesen Instituten entspricht 79 Prozent des gesamten Sichteinlagenvolumens von Unternehmen bei deutschen Banken. Aber das könnte sich ändern, denn die staatliche Förderbank KfW bereitet sich darauf vor, ihre Darlehen zu negativen Zinsen zu vergeben.
Source: Handelsblatt November 18, 2019 17:24 UTC