Nach dem Brandanschlag vor einer Woche, der die Stromversorgung im Berliner Südwesten vier Tage lang lahmgelegt hat, muss die Polizei verstärkt patrouillieren – obwohl der Stromausfall vorbei ist. Nach Tagesspiegel-Informationen wurden allein drei Einsatzhundertschaften für den sogenannten Raumschutz im Berliner Südwesten abgestellt – angeblich auf politischen Druck. Aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) müssen die Beamten nun dafür herhalten, weil die Politik entscheidende Schritte beim Schutz der kritischen Infrastruktur versäumt hat. Erst am Donnerstag war unter dem Signum der „Vulkangruppen“ ein erneuter Anschlag auf die Stromversorgung angekündigt worden. Die Polizei überprüfte mit dem Betreiber Stromnetz „alle wichtigen, infrage kommenden Bereiche vorsichtshalber“ und fand nichts.
Source: Der Tagesspiegel January 10, 2026 11:15 UTC