AnzeigeCham (dpa/lby) - Ein Jäger aus dem Bayerischen Wald wehrt sich gegen seine Verurteilung wegen Luchs-Wilderei. Das Amtsgericht Cham hatte den 54-Jährigen vergangenen September zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt. Februar beginnt vor dem Landgericht Regensburg der Berufungsprozess, wie das Gericht am Montag mitteilte. Zwar stritt der Jäger vor Gericht die Vorwürfe ab und behauptete, sein inzwischen gestorbener Vater habe die Falle aufgestellt, um Füchse zu fangen. Das glaubte das Gericht jedoch nicht und argumentierte, die Falle sei für Füchse zu groß - und der Vater habe zum fraglichen Zeitpunkt beinamputiert im Rollstuhl gesessen.
Source: Die Welt February 03, 2020 12:00 UTC