Kreditkarte kaputt, Tank leer, man brauche dringend Geld für die Heimreise: Die Betrugsmasche mit dem „Autobahngold“ wird zum Exportschlager. Blinker rechts, auf der Rückbank winken Personen aufgeregt und fordern zum Halt auf dem Seitenstreifen auf. In hohem Tempo und mit zerknirschter Mine erzählt er seine Geschichte: Heimweg nach Berlin, alte Eltern im Auto, Kreditkarte kaputt, muss tanken, brauche 150 Euro, morgen sofort zurück, schwöre! – macht sich auf den Weg zurück zum Wagen. Die Polizei kennt die Masche mit dem Autobahngold nur zu gut.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung September 30, 2017 07:30 UTC