Wäre es in falsche Hände geraten, hätte Staudte den ersten deutschen Nachkriegsfilm nicht drehen können, wohl sogar nie wieder einen Film. Die Newsletter können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de]Es entstanden Bilder der Berliner Trümmerlandschaft, die eher an expressionistische Traditionen als an die Ufa-Ästhetik anknüpften. Und dabei ist es inzwischen der berühmteste Trümmerfilm, sogar mit eigenem, von Friedrich Hollaender geschriebenem Trümmersong: „In the Ruins of Berlin“. Foto: imago images/Everett CollectionBilly Wilder, als US-Filmbeauftragter in Berlin, hatte mit einem Kameramann Dokumentaraufnahmen der Trümmerwüste angefertigt. Schon wenn man nur die im Internet leicht zu findenden Gesangsszenen mit „In the Ruins of Berlin“ oder „Black Market“ sieht, wird man zustimmen.
Source: Der Tagesspiegel May 06, 2020 16:18 UTC