Harry Kane baute sich im gegnerischen Strafraum auf, er blickte hinüber zum Schiedsrichter, gestikulierte mit den Armen – er war, wie man in seinem Heimatland England sagt, on fire. Minute, es stand zwar noch 0:0 in diesem Achtelfinal-Rückspiel des FC Bayern gegen Atalanta Bergamo, das die Münchner am Ende 4:1 gewinnen würden. Aber nicht nur die anwesenden Mathegenies auf den Rängen kannten den wahren Spielstand, der sich aus der Addition mit den Toren des Hinspiels ergab. Bayern führte 6:1. Harry Kane aber führte dem Schiedsrichter eine energetische Handspielpantomime von Bergamos Giorgio Scalvini auf, so emotionsgeladen wie sie weniger beflissene Stürmer nicht mal in der Verlängerung eines WM-Finals hinbekommen.
Source: Suddeutsche Zeitung March 19, 2026 12:15 UTC