Jahrzehntelang nahmen Wahl für Wahl weniger Unternehmer Platz im Bundestag. Das geht aus einer Erhebung des Datendienstleisters Kürschner Politikkontakte im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervor, die der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung exklusiv vorliegt. Auch der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Familienunternehmen, Brun-Hagen Hennerkes, äußert Verständnis dafür, wenn Unternehmer nicht in den Bundestag wollen. Genau das gilt für Unternehmer nicht. Deutlich unterrepräsentiert sind dagegen drei andere Gruppen: Im neuen Parlament finden sich nur 15 Auszubildende und Studenten, vier Arbeitslose und zwei Hausfrauen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung September 30, 2017 15:22 UTC