Um den Umgang mit dem Hass im Netz soll es bei der noch bis Mittwoch gehenden Konferenz ebenso gehen wie um Fake News, um Presse- und Meinungsfreiheit und die Verfolgung regimekritischer Journalisten und Aktivisten. © EPA Arbeitsplatz Bällebad: Ein Besucher der Re:publica hält sich auf dem Laufenden. © EPA Arbeitsplatz Bällebad: Ein Besucher der Re:publica hält sich auf dem Laufenden. Jetzt sitzen dort Kollegen, die sich für seine Freiheit eingesetzt, und die Richter, die seine Freilassung schließlich veranlasst hatten. Márton Gergely, der stellvertretende Chefredakteur der eingestellten ungarischen Oppositionszeitung „Népszabadság“, schilderte die über fünfzehn Jahre währende Entwicklung, in der die Medien in seinem Land die Bedrohung zu spät erkannt und sich auf politische Grabenkämpfe eingelassen hätten, anstatt Neutralität und Solidarität miteinander zu bewahren.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 08, 2017 18:17 UTC