Ähnlich hatten sich zuvor Innenminister Thomas de Maizière (CDU) und der heutige Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) geäußert. „Wir müssen die Mitgliedstaaten zusammenbringen und nicht gegeneinander ausspielen.“ „Das gilt natürlich erst recht für die Bewältigung der Flüchtlingskrise“, sagte die Kommissarin weiter. Zudem profitiere auch die deutsche Wirtschaft davon, wenn die osteuropäischen Staaten wirtschaftlich aufholten und die Kaufkraft in diesen Ländern steige. Der größte Teil davon entfällt auf die Strukturfonds, die allein rund ein Drittel des 140-Milliarden-Euro-Haushalts der EU ausmachen. Deshalb mehren sich die Stimmen, die die Strukturförderung kürzen und neu ausrichten wollen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 24, 2017 12:00 UTC