„Als ich sie gesehen habe, war mein Vormittag ruiniert“, sagt Schmitt. Sie hat ein Haus, einen gesunden Sohn, einen tollen Mann, aber das ist ihr nicht bewusst. Außerdem machten die Eltern ihrer Nachbarin der Tochter den Garten, und sie habe auch noch eine Putzfrau, „während ich das alles selbst machen muss“. Der Neid sei eine Spielart des Vergleichs, und „wir müssen uns vergleichen, um uns selbst einschätzen zu können, zum Beispiel in Bezug auf Intelligenz, Reichtum oder Schönheit“. „Nicht umsonst heißt es ja: Das Gras des Nachbarn – und nicht: des Villenbesitzers oben auf dem Berg – ist immer grüner“, so Mussweiler.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 19, 2017 13:30 UTC