Die NOZ schockierte am Freitag mit der Schlagzeile „Studie der Sparkassen: Armutsgrenze liegt jetzt bei 3.600 € netto“. Also auf einen Bericht einer anderen Zeitung, die eine Zusammenfassung einer Pressekonferenz zu einer Studie veröffentlicht hat. Die Statistik folgt der europäischen Definition von Einkommensschichten, die auf Basis des Durchschnittseinkommens (nach Median) errechnet wird (inklusive aller Sozialleistungen). Die Corona Pandemie und der damit verbundene hohe Anteil von Kurzarbeit, Unterstützungsleistungen und fehlenden Einnahmen erschwert und verfälscht die Berechnung dieses Durchschnittseinkommens und damit der Armutsgrenze. Egal wie man es dreht und wendet, so sorgt die generell hohe Inflation für eine steigende Armut und hier gilt es entgegenzuwirken.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung September 18, 2022 15:07 UTC