Für die Eisbären in der Arktis wird der Lebensraum immer kleiner: Das Eis schmilzt – und viele können ihren hohen Energiebedarf nicht mehr decken und müssen hungern. So gibt es schon heute Tiere in der Arktis, die ihren Energiebedarf mit der Jagd auf dem Eis nicht mehr ausreichend decken können und phasenweise ausgehungert sind. Sie bestimmten die Größe und das Gewicht der Tiere sowie verschiedene Stoffwechselwerte in Blut- und Urinproben. Mehr als die Hälfte der Bären hatte eine negative Energiebilanz: Die Tiere verbrauchten mehr Energie, als sie durch ihr Futter wieder aufnahmen, und verloren an Körpermasse. Künftig jedenfalls werde sich der Energieverbrauch der Tiere noch erhöhen, schreiben die Wissenschaftler.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 02, 2018 11:00 UTC