In einer solchen Lage müssten die Politiker beider Länder nach Kompromissen suchen, sagte Merkel am Freitag nach ihrer ersten persönlichen Begegnung mit Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus in Washington. Im Wahlkampf hatte Trump die Bundeskanzlerin wegen ihrer Haltung in der Flüchtlingspolitik scharf kritisiert. Bei der Pressekonferenz wies Merkel diese Angriffe mit der Bemerkung zurück, es sei immer besser, miteinander zu sprechen als übereinander. Bei dem Auftritt vor der Presse nach den mehrstündigen Gesprächen war Merkel sichtlich darum bemüht, Trump in die internationale Zusammenarbeit einzubinden. Sie betonte die „gemeinsamen Interessen“ beider Länder und sagte, Trump habe sich zum Minsker Friedensprozess für die Ukraine bekannt.
Source: Der Tagesspiegel March 17, 2017 21:22 UTC