Er kündigte sich einst an als der große Erneuerer: Nun hat der ehemalige Ministerpräsident Italiens viele Feinde, und ihm droht eine Wahlschlappe – doch aufgeben will er nicht. Kurz nach dem Amtsantritt als Ministerpräsident hatte Renzi bei den Europawahlen 2014 mit seiner Partei „Partito Democratico“ (PD) ein Rekordergebnis von 40,8 Prozent der Stimmen erreicht. Demokraten sind auf Hilfe angewiesenRenzi droht nun nach den Prognosen der Wahlforscher ein Ergebnis von 22 bis 23 Prozent der Stimmen. Renzi kündigte an, er werde Italien fit machen für die Zukunft und dafür sei das ewige Taktieren der römischen Politiker kontraproduktiv. Nach dem Erfolg bei den Europawahlen folgte die einzige kraftvolle Reform, eine Neuregelung des Arbeitsrechts.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 26, 2018 19:07 UTC