Doch es existieren weder Belege für die Existenz von Lebensformen außerhalb unserer Erde, noch lässt es sich ausschließen, dass es Außerirdische gibt. Damit könne man sich bei der Suche mit den Teleskopen auf jene Exoplaneten konzentrieren, bei denen es eine theoretische Chance für die Existenz von Leben gibt. Unter bestimmten Bedingungen kann die Strahlung des Sterns auch dann dazu führen, dass möglicherweise zunächst vorhandenes Wasser vom Exoplaneten in das All verdampft. Die Strahlungsintensität dieser Sterne ist vergleichsweise gering, was die Wahrscheinlichkeit für die Existenz von flüssigem Wasser auf einem Exoplaneten vergrößert. Das James-Webb-Teleskop wird unter anderem den Wassergehalt und die Ozonkonzentration in der Atmosphäre von Exoplaneten messen können.
Source: Die Welt November 13, 2019 17:39 UTC