Facebook-Gründer Zuckerberg hat vor Studenten eine Rede zur Meinungsfreiheit im Internet gehalten. Zumindest Politiker haben hier weitgehend Narrenfreiheit, entschied Chef Mark Zuckerberg vor einigen Wochen, und verteidigte nun in einer Rede diese Entscheidung gegen Kritik. Facebook will sein mit großem Aufwand implementiertes Faktencheck-Verfahren demnach nicht auf politische Anzeigen oder Aussagen von Politikern im Wahlkampf anwenden. Zugleich zitierte er mehrere Urteile des Supreme Court, des Obersten Gerichtshofes der USA, zum Thema freie Meinungsäußerung und warnte davor, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung im Netz in mehreren Ländern bereits unterminiert würde. Das sei ein Preis des Rechts auf freie Meinungsäußerung.
Source: Die Welt October 18, 2019 10:18 UTC